Mittwoch, 3 September, 2014
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Schwere Krawalle in Frankreich

M01158 Zu schweren Ausschreitungen kam es bei einer Groß-Demo am Samstag in der Bretagne. Etwa 30.000 Franzosen protestierten gegen die Spar- und Steuerpolitik von Präsident Francois Hollande. Mehrere wütende Demonstranten warfen Blumentöpfe und Pflastersteine gegen die Polizei und versuchten, den Zaun zur Präfektur zu erklimmen. Die Polizei ging mit Schlagstöcken und Wasserwerfern gegen die Demonstranten vor. In Paris herrscht Nervosität: Die Regierung fürchtet, dass der Unmut der Bevölkerung weiter eskaliert. Die Regierung kämpft gegen die hohe Arbeitslosigkeit, findet aber außer Steuererhöhungen keine Mittel, berichtet DWN.

Nun muss Hollande aufpassen, dass es ihm nicht so ergeht wie einst Ludwig dem 16. Wenn die Mützen der Revolution schon aufgesetzt werden, dauert es nicht mehr lange, bis die ersten Guillotinen wieder in Betrieb genommen werden. Hollande muss nun innenpolitisch ablenken, indem er die Schuld z.B. auf die Deutschen lenkt und versucht von Deutschland Geld einzufordern. Sonst brennt Frankreich. Ja, der Euro bringt Frieden. Aber viele wissen, dass es nicht der Euro ist, sondern das Geldsystem.

Es gibt kein europäisches Volk, es gibt keine europäische Sprache, und es gibt vor allem keine europäische Öffentlichkeit. Die sogenannten Wahlen sind somit eine Farce und dienen nur der Vorspiegelung demokratischer Verhältnisse, während im Hintergrund die demokratisch nicht legitimierte Kommission die Fäden zieht und das alleinige Vorschlagsrecht für Gesetze hat.

Auffällig ist, dass die bekannten Medien in TV und Papier, nie oder extrem selten darüber berichten, was denn bei unseren Nachbarn passiert. Diese massive Steuerung des Informationsflusses, sollte allen zu denken geben. Noch immer wird von Verschwörungstheoretikern gesprochen. In halb Europa kracht es, dass sich die Balken biegen, im Rest der EU wird den Leuten erfolgreich vorgegaukelt, das alles ruhig sei.